Das Fußmassagegerät

In der Kürze liegt die Würze!

Ein Fußmassagegerät, wie es im Fußmassagegerät Test vorgestellt wirde, mit Shiatsu-Massagefunktion und anderen Optionen ahmt Knetbewegungen der Finger nach und stimuliert die Fußreflexzonen und kann damit Beschwerden im ganzen Körper lindern. Im Sommer sind offene Modelle beliebter. Inklusive Infrarotwärme können durch die Wärme auch tiefe Verspannungen lösen.

60 Prozent der Erwachsenen sollen unter Beschwerden rund um die Füße leiden. Oft liegt die Ursache an falschem Schuhwerk. Wer abends geschwollene Füße hat, wird ein Fußmassagegerät lieben. Damit das richtige Gerät gefunden wird, folgen einige Informationen rund um Fußmassagegeräte.

Welche Massagen bieten die Fußmassagegeräte?

Es gibt Massagegeräte, welche die Shiatsumassage, die Rollenmassage oder die Luftdruckmassage bieten. Einige Geräte kombinieren die verschiedenen Massagen miteinander. Bei der Shiatsu-Massage handelt es sich um eine japanische Akupressurmassage, wobei mit den Findern Knetbewegungen ausgeführt werden.

Die Shiatsu-Massage:

Bei dieser Massageart Arbeiten kleine Massageköpfe. Sie ahmen den Druck von Fingern nach. Es ist eine traditionelle Massage in Japan und China. Die Massageköpfe rotieren. Es ist eine intensive Akupressurmassage, die sich extrem natürlich anfühlt. Bei starken Verspannungen, kann die Massage zu intensiv sein. Die Shiatsu-Massage ist die Massage, welche bei den Fußmassagegeräten am häufigsten zu finden ist.

Die Rollenmassage:

Bei dieser Massage drehen sich die Massageköpfe um sich selber oder sie fahren hin und her. Es gibt keine Knetbewegung. Es ist eine leichte Massage, die extrem angenehm ist. Ist die Verspannung stark, schafft die Massage eine leichte Verbesserung, keine komplette Lockerung.

Die Luftdruckmassage:

Wenn ein Fußmassagegerät mit Luftdruck arbeitet, verfügt es über einen Fußsack, der sich aufbläht. Der Druck kommt überwiegend von oben auf den Fuß und eventuell auch am Fersenbereich. Der massierte Bereich ist groß. Es verstärkt die anderen beiden Massagearten. Kann das Gerät zwei Massagearten, muss darauf geachtet werden, das beide Massagen zusammen nicht zu stark werden.

Wann ist welche Massageart zu empfehlen?

Die meisten Geräte bieten die Shiatsu-Massage an. Diese ist perfekt, wenn man viel stehen muss. Sie lösen selbst hartnäckige Verspannungen schnell, sind aber nicht geeignet, wenn die Füße zu einem empfindlichen Bereich gehören und man enorm kitzlig ist. Wer empfindliche Fußsohlen hat, kann eher die Rollmassage nutzen. Auch sie schafft hartnäckige Verspannungen, aber nicht in einer Nutzung. Die Luftdruckmassage bearbeitet nicht nur die Fußsohle, sondern den kompletten Fuß. Allerdings wird es in dem Fußsack schnell warm. Perfekt für Menschen mit kalten Füßen. Besonders im Winter, gerne vor dem Schlafen gehen. Wer schnell Schweißfüße hat, wird sich bei der Luftdruckmassage nicht unbedingt wohlfühlen.

Wie unterscheiden sich die Bauformen?

Es gibt in der Regel zwei Typen. Da die Fußmassage entspannend wirken soll, muss die Bedienung einfach sein. Ist die Anwendung zu kompliziert, bleibt das Gerät auf Dauer im Schrank und das wäre eine Schande.

Die offene Form hat eine Platte. Die Platte ist in der Regel quadratisch und hat zwei Massagebereiche, auf welche die Füße aufgestellt werden. Meist wird die Shiatsu-Massage genutzt, Es gibt oft mehrere Stellen, wo es jeweils einen Massagekopf verbaut ist, der zwei bis drei kleinere Massageköpfe hat. Oft muss nur ein großer Knopf bedient werden. Meistens geht die Bedienung sogar mit einem Zeh. Manchmal kann man durch mehrmaliges Drücken weitere Funktionen starten oder beenden. Die Platte ist im Sommer angenehm, da sich keine Hitze stauen kann. Ein kleiner Nachteil, die Füße werden nur von unten massiert.

Das Iglu-Fußmassagegerät hat seinen Namen, weil es wie ein Iglu aussieht. Es hat zwei Öffnungen, in welche die Füße gesteckt werden. Diese Geräte bieten oft die Chance alle drei Massagearten nutzen zu können. Iglugeräte haben oft mehrere Bedienknöpfe und oft sogar eine Fernbedienung. Ein großer Vorteil der Iglugeräte ist die Massage von unterschiedlichen Seiten. Ein Nachteil ist, dass es in dem Gerät sehr warm werden kann.

Die Geräuschentwicklung bei den Fußmassagengeräten:

Die Massage soll der Entspannung dienen, daher versuchen die Hersteller, ihre Geräte möglichst leise zu gestalten. Das die Geräte nicht lautlos arbeiten können, denn es ist klar, dass man die Bewegungen der Rollen hört. Der Verwendung dess Luftdruckes ist eine zusätzliche Geräuschquelle. Die offenen Geräte sind quasi nicht gedämmt. Die Geräte in Igluform weisen schon aufgrund ihrer Bauform eine gewisse Dämmung vor. Hier gilt die Faustformel, je intensiver die Massage ist, je lauter wird es.

Lassen sich die Fußmassagegeräte regulieren?

Die offenen Geräte sind in der Regel nicht in der Stärke regulierbar, da man den Fuß ja anheben kann, wenn die Massage zu stark ist. Ein Iglugerät verfügt in der Regel über eine sanfte Form der Regulierung, denn hier hält sich die Chance, den Fuß anzuheben aufgrund der geschlossenen Bauform in Grenzen.

Wie lange sollte eine Massage dauern?

Ist die Massage zu kurz, hält sich die Wirkung in Grenzen, starke Verspannungen werden kaum angegangen. Ist die Massage zu lange, können Reizungen an der Haut und den Muskeln auftreten. Daher verfügen viele Modelle über einen Timer, der die Massage am perfekten Zeitpunkt beendet.

Geräte mit Infrarot.

Die Infrarotfunktion bietet zur Massage noch Wärme. Die Wärme entspannt die Muskulatur und unterstützt die Massage. Gerade im Winter kann diese Wärme extrem angenehm sein. Allerdings bemerkt man die Infrarotwärme nur, wenn man das Gerät barfuß nutzt.

Darf jeder ein Fußmassagegerät nutzen?

Leider ist ein Fußmassagegerät nicht für jeden geeignet. Nutzer müssen körperlich und psychisch ein Fußmassagegerät nutzen können. Gibt es hier Einschränkungen, kann sich der Nutzer an den Geräten verletzen. Wer ein elektromagnetisches Implantat, wie einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator engesetzt bekommen hat, sollte mit seinem behandelnden Arzt abklären, ob die Frequenzen der Geräte sich überschneiden. In diesem Fall könnte es zu Fehlern in den implantierten Geräten kommen.

Darf man ein Fußmassagegerät nutzen, wenn der Fuß verletzt ist?

Hier sollte man Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Die Massage könnte die Verletzung am Fuß verschlimmern.

Fazit:

Wer viel unterwegs ist, egal ob privat oder beruflich, hat oft auch gestresste Füße. Wer körperlich nicht so aktiv ist, hat ebenfalls oft geschwollene Füße. Es gibt also viele Nutzer, die sich über die Vorzüge eines Fußmassagegerätes freuen würden. Da die Auswahl an Modellen groß ist, wird jeder das für sich individuell passende finden.

Scroll to top